Der PGS Mariano Paul leistet eine ganzheitliche Pflege nach den AEDL´s unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Kunden und Angehörigen. Die Versorgung erfolgt nach einheitlichen Pflegestandards die der Pflegedienst für die häusliche Pflege entwickelt hat. Eine lückenlose Versorgung am Wochenende, an Feiertagen und bei Bedarf auch in der Nacht wird von uns garantiert.


Allgemein Somatische Pflege nach SGB XI (Pflegeversicherung) und SGB V (Behandlungspflege):

  • Allgemeine Alten- und Krankenpflege nach Leistungen d. Pflegeversicherung SGB XI
  • Seniorenbetreuung
  • Behandlungspflege (Wundverband, Injektionen, Medikamentengabe, PEG, Infusionen etc.) SGB V
  • Pflegebesuche nach § 37.3 SGB XI
  • Zusätzliche niedrigschwellige Betreuungsangebote nach § 45 SGB XI
  • Ausführliche Pflegeberatung
  • Kontakt- und Beratungsstelle
  • Urlaubs- und Verhinderungspflege § 39 SGB XI
  • Hauswirtschaftliche Leistungen jeder Art
  • Vermittlung von Friseur
  • Vermittlung von Essen auf Rädern
  • Vermittlung von Hausmeister-Tätigkeiten
  • Betreutes Wohnen / Sozialtherapeutisches Wohnen
  • Hilfen bei jeglicher Antragstellung (Sozialarbeit)
  • Hilfsmittelberatung und -verleih

Wir beraten Sie gern !!!



Pflegestufe I: erhebliche Pflegebedürftigkeit
Wer einmal täglich für mindestens 45 Minuten Hilfe braucht bei wenigstens zwei Verrichtungen der Körperpflege, zum Essen oder Bewegen. Zusätzlich muss mehrmals in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt werden. Insgesamt muss der Hilfebedarf mindestens 90 Minuten täglich umfassen.



Pflegestufe II: Schwerpflegebedürftigkeit
Wer täglich mindestens zwei Stunden Hilfe braucht bei der Körperpflege, beim Essen oder Bewegen, mindestens dreimal täglich und zu unterschiedlichen Zeiten. Zusätzlich muss mehrmals in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt werden. Insgesamt muss der Hilfebedarf mindestens drei Stunden täglich umfassen.



Pflegestufe III: Schwerstpflegebedürftigkeit
Wer täglich mindestens vier Stunden Hilfe braucht bei der Körperpflege, beim Essen oder Bewegen - und dies rund um die Uhr, d.h. auch nachts. Außerdem muss mehrmals die Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt werden. Insgesamt muss der Hilfebedarf mindestens fünf Stunden täglich umfassen.


Pflegegeld
Pflegebedürftige erhalten Pflegegeld, wenn die Pflege durch selbst organisierte Personen, z.B. Angehörige, in geeigneter Weise übernommen wird.


Wer das Pflegegeld in Anspruch nimmt, ist gesetzlich verpflichtet, regelmäßig einen Beratungsbesuch durch einen zugelassenen Pflegedienst durchführen zu lassen (Pflegestufen I und II halbjährlich, Pflegestufe III vierteljährlich). Die Beratungsbesuche sollen die Pflegepersonen entlasten, bei der Pflege unterstützen und damit die Qualität der häuslichen Pflege sicherstellen. Die Kosten für diesen Einsatz trägt die Pflegekasse.


Pflegesachleistung 
Leistungserbringer sind ambulante Pflegedienste, die mit der Pflegekasse einen Versorgungsvertrag abgeschlossen haben.



Kombinationsleistung 
Der Pflegebedürftige kann sich auch für eine Kombination aus Pflegesachleistung und Pflegegeld entscheiden. Er bestimmt den Umfang der Inanspruchnahme des Sachleistungsbudgets durch professionelle Pflegekräfte und erhält zusätzlich ein anteiliges Pflegegeld für die ergänzende Pflege durch Familienangehörige, Nachbarn oder ehrenamtlich Pflegende.


Ersatzpflege (wenn die Pflegeperson verhindert ist)
Wenn eine Pflegeperson Urlaub macht, erkrankt oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert ist, übernimmt die Pflegekasse die Kosten einer notwendigen häuslichen Ersatzpflege für längstens vier Wochen im Kalenderjahr. Voraussetzung ist, dass der Pflegebedürftige vor der ersten Inanspruchnahme der Ersatzpflege bereits mindestens zwölf Monate in seiner häuslichen Umgebung von ein und derselben Pflegeperson betreut wurde.


Zusätzliche Betreuungsleistungen für Pflegebedürftige mit erheblichem Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung 
Die häusliche Pflege demenzkranker Pflegebedürftiger stellt besondere Anforderungen an die Pflegepersonen. Deshalb werden den pflegenden Angehörigen zusätzliche Möglichkeiten zur Entlastung angeboten. Für die Pflegebedürftigen stehen in der Entlastungsphase aktivierende und qualitätsgesicherte Betreuungsangebote zur Verfügung.

Wenn beim Pflegebedürftigen neben dem Hilfebedarf im Bereich der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung ein erheblicher Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung gegeben ist, der dauerhaft zu einer erheblichen Einschränkung der Alltagskompetenz geführt hat, können zusätzliche Betreuungsleistungen bis zu 200 EUR je Monat erstattet werden. Nicht in Anspruch genommene Leistungen werden in das Folgejahr übertragen.

Eine Erstattung von zusätzlichen Aufwendungen ist im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme der nachfolgend genannten Leistungen möglich:


       Tages-/oder Nachtpflege

       Kurzzeitpflege

       besondere Angebote von zugelassenen Pflegediensten

       niedrigschwellige Betreuungsangebote.


Unabhängig davon sind Pflegebedürftige, bei denen ein erheblicher Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung festgestellt wurde, berechtigt, den Beratungsbesuch innerhalb der gesetzlich vorgegebenen Zeiträume zweimal in Anspruch zu nehmen.


Pflegehilfsmittel 
Pflegehilfsmittel und technische Hilfen werden von der Pflegekasse bereitgestellt, wenn dadurch die Pflege erleichtert wird, die Beschwerden gelindert werden können oder eine selbständigere Lebensführung ermöglicht wird.

Versicherte, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, leisten eine Zuzahlung von 10 Prozent, höchstens jedoch 25 EUR je Hilfsmittel. Bei leihweise überlassenen Pflegehilfsmitteln entfällt eine Zuzahlung. An den Aufwendungen für Pflegehilfsmitteln, die zum Verbrauch bestimmt sind, beteiligt sich die Pflegekasse mit bis zu 40 EUR monatlich.


Zuschüsse zu wohnumfeldverbessernden Maßnahmen 
Manche Krankheiten machen individuelle, wohnumfeldverbessernde Maßnahmen nötig, an deren Kosten sich die Pflegekasse beteiligt. Der Zuschuss orientiert sich an der jeweiligen Maßnahme und an der Einkommenshöhe des Pflegebedürftigen und kann bis zu 2.557 EUR betragen.

 

 

P G S Mariano Paul Pflege-, Gesundheits- & Sozialdienst  | Pflege und Betreuung sind Vertrauenssache